BMM: 50%-Wochenende

Lasker 1 – WeDa 3 3:5, Lasker 2 – Schachpinguine 5,5:2,5, Rehberge 4 – Lasker 3 2,5:3,5 Berolina 6 – Lasker 4 4:2

Der sechste Spieltag brachte zwei Siege und zwei Niederlagen für die SG Lasker. Zunächst aber einmal ein Lob an die Spieler der ersten beiden Mannschaften: Soviele Laskeraner habe ich schon lange nicht mehr beim Aufbau gesehen; entsprechend schnell und entspannt ging alles über die Bühne. Ich würde mich freuen, wenn ich solches öfter berichten könnte.

Lasker 1 empfing die 3. Mannschaft von Weiße Dame. WeDa ging an fünf Brettern mit deutlichem Wertungsvorsprung an den Start und war Favorit. Als Christian Kuhn nach zwei Stunden remisierte, stand aber kein Laskeraner schlechter, und an einigen Brettern roch es schon nach einem Sieg. Leider kam es anders. Benno Wiese und Ingmar Jorgowski brachten ihre besseren Stellungen auch mit einem vollen Punkt nach Hause. Carl Philip Spors stand zwischendurch besser, konnte aber die Remisbreite nicht überschreiten. Die anderen vier Bretter kippten alle aus ausgeglichenen und besseren Stellungen in die Niederlage. Der Autor wurde gescholten, weil er Ergebnisse und Tabellenstände zur Vermeidung des Abstiegs in Bezug setzt. Solange aber regelmäßig vier Partien verloren gehen, droht der Abstieg nach wie vor. Die Tabellensituation ist nicht unfreundlich, die beiden Letztplatzierten dürften kaum noch Punkte bekommen, Narva müsste irgendwie an Lasker vorbeikommen, und wir haben mit Eckbauer, Zugzwang  und Kreuzberg 3 noch drei Mannschaften vor uns, gegen die je nach Tagesform und Aufstellung noch Punkte möglich sind. Ein Klassenerhalt ist rechnerisch sogar denkbar, wenn Lasker 1 alle drei verbleibenden Spiele verliert. Zur Sicherheit sind aber noch 2 Mannschaftspunkte notwendig. Vielleicht am nächsten Spieltag?

Nichts mehr mit dem Abstieg hat Lasker 2 zu tun. Im Gegenteil: Nach deutlichem Sieg gegen die Schachpinguine wurde die Tabellenführung gehalten. Siege von Harald Haseloff, Stephan Burger, Stefan Heller, Bernhard Koerber und Stephan Tschirschwitz und ein Remis von Tobias Wolny mussten gegen die sehr junge Mannschaft der Schachpinguine erst erkämpft werden. Der Mannschaftssieg resultiert in einem knappen Ein-Punkt-Vorsprung vor Eckturm, die in der letzten Runde bei Lasker 2 gastieren. Davor wollen aber noch zwei Mannschaften aus dem unmittelbaren Verfolgerfeld besiegt werden. Immerhin ist der Aufstieg oder gar der Klassensieg inzwischen ein mögliches Ziel.

Auch für Lasker 3 ist der Aufstieg nicht unmöglich. Torsten Konietzko, Sebastian Wojcik und Dennis Hankus gewannen, Lavinia Kampa durfte erstmals als Ersatz in die Dritte aufrücken und belohnte das Vertrauen mit einem Remis. Die Mannschaft hat drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, ist aber punktgleich mit Lichtenrade auf dem zweiten Aufstiegsplatz. Etwas Glück ...

Eine knappe Niederlage gab es für Lasker 4 bei Berolina 6. Barbara Pehnke konnte das Spitzenbrett remis halten, Dominik Wojcik, der weit aufrücken musste, remisierte auf Brett 2. Robin Maxfield gelang der einzige Sieg.

Die nächsten Runden werden in allen Klassen spannend. Wie gut Lasker am Saisonende abschneidet, hängt davon ab, ob wir in Bestbesetzung und Bestform antreten können. Wir brauchen in den letzten Runden jede/n Spieler*in.

Webseite war nicht erreichbar 6 von 15 Rapid: Kleines Feld, hoher Schnitt
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