Mai-Rapid: Paulsen siegt bei Rekordbeteiligung

1. Paulsen 6/7 2. Maxion 5,5/7 3. Haseloff 5/7

Das Pfingstwochenende und das schöne Wetter lockten deutlich mehr Schachspieler zum Rapid-Turnier um den Emanuel-Lasker-Pokal – selbst aus Hessen und Sachsen. Eine Teilnehmerzahl von 23 ist in den letzten Jahren nicht erreicht worden und stellte das Team um Turnierleiter Benjamin Rouditser vor organisatorische Herausforderungen. Die wurden aber alle bewältigt, und das nicht nur große, sondern auch stark besetzte Teilnehmerfeld nahm den Kampf um die Punkte pünktlich um 19:30 Uhr auf.

Am Ende hatte – ein weiteres Mal – FM Dirk Paulsen die Nase vorne. Diesmal aber nicht mit den gewohnten 100%, er musste gleich zwei Remisen abgeben. Den ersten halben Punkt verlor er an Veit Godoj in Runde 2 und lag dadurch erst einmal hinter der Spitze. Die Konkurrenz nahm sich aber gegenseitig die Punkte ab, und so konnte Paulsen in der Vorschlussrunde gegen FM Dirk Maxion, den einzigen anderen ungeschlagenen Spieler, die Tabellenspitze mit seinem zweiten Remis behaupten. Alle anderen Partien gewann er, und damit auch das Turnier mit 6/7 Punkten.

Auch Maxion schien früh zu schwächeln: Auch er erreichte gegen Godoj „nur“ remis, davor musste er schon einen halben Punkt gegen Silvio Brandt abgeben. Da er aber gegen alle außer dem Turniersieger gewann, erreichte er am Ende 5,5/7 Punkte und Platz 2.

Altmeister Harald Haseloff belegte einen starken dritten Platz. Auch er gab seine Punkte in den frühen Runden ab: Remisen gegen Prof. Dr. Hans Jung und gegen Brandt, dazu gar eine Niederlage gegen Benno Wiese. Das Finish war dann aber makellos, und Haseloff zählte am Ende 5 Punkte zusammen. Damit war er bestplatzierter Laskeraner und Top-Scorer für die Jahreswertung um den Emanuel-Lasker-Pokal.

Den Ratingpreis U1900 gewann Ulrich Ehret – mit knapp 300 DWZ-Punkten unter der Grenze eine starke Leistung! 4 Punkte und Platz 10 standen am Ende bei ihm in der Tabelle.

Hinweis: Das Juni-Rapid muss seinen Termin an unsere Mitgliederversammlung abgeben und findet eine Woche später, am 22. Juni, statt.

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